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Viele Startups scheitern nicht an der Umsetzung, sondern daran, dass sie am Bedarf vorbei entwickeln. Design Thinking hilft Teams, dieses Risiko frühzeitig zu minimieren: Bei dieser Methode arbeitet ihr nicht mit Vermutungen, sondern mit echten Nutzer-Insights und testet Ideen, bevor ihr viel Zeit und Budget investiert. Hier erfahrt ihr Schritt für Schritt, wie der Design-Thinking-Prozess abläuft, und erhaltet praktische Tipps und Praxisbeispiele aus der Startup- und Medienwelt.
Inhaltsverzeichnis
- Design Thinking: Das Wichtigste in Kürze
- Was ist Design Thinking?
- So profitiert euer Startup von Design Thinking
- Der Design-Thinking-Prozess für Startups
- 1. Problem verstehen
- 2. Beobachten / Empathie
- 3. Sichtweise definieren / Synthese
- 4. Ideen finden
- 5. Prototyping
- 6. Testen
- Design Thinking in der Praxis: 3 Beispiele aus der Startup- & Medienwelt
- Airbnb: Mehr Buchungen durch bessere Fotos
- The Guardian: Zugängliches Storytelling mit „Auditorial“
- Axel Springer Tech: Website per Design Thinking neu ausrichten
- Häufige Fehler im Design-Thinking-Prozess und wie ihr sie vermeidet
Design Thinking: Das Wichtigste in Kürze
- Design Thinking ist eine Methode zur kreativen Problemlösung und Produktentwicklung. Entscheidungen orientieren sich dabei konsequent an Bedürfnissen, Verhalten und Nutzungskontext der Nutzer:innen.
- Der Prozess ist nicht linear, sondern iterativ. Erkenntnisse aus Tests führen dazu, dass Schritte wiederholt und Lösungen schrittweise verbessert werden.
- Prototypen entstehen früh und möglichst einfach. Skizzen, Storyboards, Klickdummys oder ein MVP machen die Kernidee schnell testbar, ohne perfekten Feinschliff.
- Design Thinking lebt von interdisziplinärer Zusammenarbeit und direktem Nutzerfeedback. Nutzer:innen werden über Interviews, Co-Creation und Tests aktiv in die Entwicklung einbezogen.
Was ist Design Thinking?
Design Thinking ist eine Methode zur kreativen Problemlösung und Produktentwicklung. Dabei richtet ihr eure Entscheidungen konsequent an den Bedürfnissen, dem Verhalten und dem Nutzungskontext der Nutzer:innen aus, anstatt nur von internen Annahmen oder technischen Möglichkeiten auszugehen. Im Kern geht es darum, Lösungen zu entwickeln, die für die Nutzer:innen relevant, in der Umsetzung machbar und für das Business sinnvoll sind.
Inwiefern sich Design Thinking für Startups von der „klassischen“ Produktentwicklung unterscheidet, zeigt die nachfolgende Tabelle:
| Klassische Produktentwicklung | Design Thinking | |
|---|---|---|
| Startpunkt | Anforderungen/Pflichtenheft | Nutzerproblem & Bedürfnisse |
| Prozess | Linear oder phasenbasiert | Iterativ, explorativ |
| Fokus | Produkt, Features, Effizienz, Planerfüllung | Mensch/Nutzen/Problem-Fit |
| Rolle der Nutzer:innen | Eher indirekt (z. B. durch Marktforschung) | Direkt eingebunden (Interviews, Co-Creation, Tests) |
| Team & Zusammenarbeit | Häufig funktional getrennt (z. B. Produkt/Dev/Marketing) | Interdisziplinär, kollaborativ, oft mit Workshops |
| Fehlerkultur | Fehler möglichst vermeiden (Kosten-/Zeit-Risiko) | Fehler als Lernquelle (Fail fast, learn faster) |
| Prototyping | Oft spät oder nur für finale Ausarbeitung | Früh, schnell, günstig |
| Stärke | Effizient bei klaren Anforderungen | Stark bei unklaren Anforderungen, neuen Produkten, Innovation |
| Typisches Risiko | „Am Bedarf vorbei entwickelt“, weil Feedback zu spät kommt | Kann „diffus“ wirken, wenn man zu wenig strukturiert arbeitet |
So profitiert euer Startup von Design Thinking
Für Startups ist die Design-Thinking-Methode besonders hilfreich, weil sie oft unter hoher Unsicherheit arbeiten: Zielgruppe, Problem und Produktidee sind selten von Anfang an klar definiert. Gleichzeitig sind Zeit und Budget knapp. Design Thinking gibt euch einen strukturierten Prozess an die Hand, mit dem ihr schnell echte Nutzer:innen-Insights gewinnen, Ideen prüfen und Lösungen iterativ verbessern könnt, bevor ihr zu viel investiert.
Design Thinking für Startups bietet euch:
- Bessere Produktentscheidungen: Statt Annahmen zu folgen, arbeitet ihr mit echten Beobachtungen, Interviews und Feedback. Durch den konsequenten Nutzerfokus entstehen Lösungen, die echte Probleme lösen und nicht nur „nice to have“ sind.
- Weniger Risiko und geringere Kosten: Ihr macht Ideen früh sichtbar, z. B. mit Skizzen, Klick-Dummies oder einfachen Prototypen. Dadurch erkennt ihr schnell, was nicht funktioniert, und spart euch teure Umwege in Entwicklung und Marketing.
- Schneller zum Minimum Viable Product (MVP): Design Thinking bringt Fokus in euch Vorgehen: erst das Problem schärfen, dann Lösungen priorisieren, dann testen. Dadurch entwickelt ihr gezielter und kommt schneller zu einem MVP, das Nutzer:innen wirklich brauchen.
- Bessere Innovationskultur und echte Differenzierung: Ihr entwickelt nicht nur die naheliegende Lösung, sondern prüft verschiedene Ansätze systematisch. Dabei arbeitet ihr iterativ und holt euch immer wieder Feedback direkt aus eurer Zielgruppe ein. So findet ihr Ideen, die sich im Markt abheben und gleichzeitig machbar sind.
- Stärkeres Teamwork und klarere Entscheidungen: Design Thinking schafft einen gemeinsamen Prozess, in dem Gründer:innen, Produkt, Tech und Marketing an einem Strang ziehen. Das reduziert Missverständnisse, beschleunigt Abstimmungen und sorgt für mehr Commitment im Team.
| Lesetipp: Ihr habt Interesse an weiteren innovativen Ansätzen zur Produktentwicklung? Dann schaut doch mal bei unserem Artikel über Lean Startup vorbei. |
Der Design-Thinking-Prozess für Startups
Im Rahmen der Design-Thinking-Methode erarbeitet ein interdisziplinäres Team in einem kreativen Raum Ideen. In diesem Satz stecken zwei wichtige Faktoren für ein erfolgreiches Design Thinking für Startups. Erstens: Achte darauf, dass dein Team divers ist. Das heißt, dass es aus verschiedenen Abteilungen stammt und bestenfalls verschiedene Backgrounds mitbringt. Der zweite Faktor ist die Räumlichkeit. Es sollten Flipcharts, Post-its und weitere kreativitätsfördernde Arbeitsmaterialien vorhanden sein.
Während der Ideenfindung sollten die Teilnehmer:innen locker sitzen und sich bewegen können. Denn ein freundlicher, offener Raum fördert die Kreativität. So stellt ihr sicher, dass verschiedene Betrachtungsweisen in den Prozess einfließen.
Der Design-Thinking-Prozess setzt sich aus sechs Arbeitsschritten zusammen.
1. Problem verstehen
Bevor es an die Lösungsfindung geht, solltet ihr dafür sorgen, dass alle im Team das gleiche Problem meinen. Dazu klärt ihr gemeinsam die wichtigsten Leitfragen: Für wen entwickeln wir? Welches konkrete Problem lösen wir? Woran merken wir, dass es gelöst ist? Welche Rahmenbedingungen (Budget, Zeit, Technik, Legal) gelten für unser Projekt? Je genauer ihr den Fokus setzt, desto leichter wird später jede Entscheidung im Prozess.
2. Beobachten / Empathie
In der Empathie-Phase lasst ihr euer Bauchgefühl und eure Vorurteile außen vor und betrachtet echte Nutzungssituationen. Ihr führt Interviews mit eurer Zielgruppe durch, macht Thinking-Aloud-Tests oder wertet Kommentare, Reviews und Support-Anfragen aus. Das Ziel besteht darin, Motive und Frustpunkte zu entdecken und zu verstehen. Das Erstellen einer Persona hilft, die Erkenntnisse zu bündeln und die Zielgruppe greifbar zu machen. Wenn ihr Nutzer:innen nicht nur befragen, sondern von Anfang an aktiv einbinden möchtet, eignen sich Co-Creation-Formate.
3. Sichtweise definieren / Synthese
Jetzt verdichtet ihr eure Erkenntnisse zu einer klaren Sichtweise: Was ist der Kern des Problems – aus Perspektive der Nutzer:innen? Dazu bündelt ihr Aussagen, Beobachtungen und Daten, clustert sie nach Mustern und formuliert einen Point of View. Aus diesem Fokus entsteht dann eine konkrete Leitfrage. Diese sogenannte „How-might-we-Frage“ ist eine bewusst offen formulierte Frage, die aus euren Erkenntnissen entsteht und die Ideenphase steuert. Sie beschreibt das Nutzerproblem so, dass viele Lösungswege möglich bleiben (z. B. Wie könnten wir Podcast-Hörer:innen dabei unterstützen, die wichtigsten Inhalte einer Folge schneller zu finden, sodass sie dranbleiben und die Folge eher zu Ende hören?).
4. Ideen finden
Hier öffnet ihr den Lösungsraum. Das funktioniert am besten mit einem Brainstorming. Wichtig: In dieser Phase sind alle Ideen erlaubt, egal wie verrückt oder unmöglich sie erscheinen. Erst wenn alle Ideen gesammelt sind, werden diese bewertet und priorisiert. Bei der Priorisierung schaut ihr zum Beispiel auf die Effizienz und Wirtschaftlichkeit oder darauf, was die Konkurrenz schon anbietet.
5. Prototyping
Die erfolgversprechendste Idee wird nun in Form eines Prototyps oder eines MVP umgesetzt. Dabei geht es nicht darum, dass alles schön aussieht oder bis ins letzte Detail ausgearbeitet ist. Wichtiger ist, dass der Prototyp funktional ist. Das heißt: Die Kernfunktionen müssen verfügbar sein, damit Nutzer:innen realistisch ausprobieren können, ob die Lösung für sie geeignet ist. Hilfreiche Methoden fürs Prototyping sind zum Beispiel Skizzen, Storyboards oder Klick-Dummys.
6. Testen
In der Testphase gebt ihr den Prototyp echten Nutzer:innen und beobachtet, was sie tatsächlich tun. Ihr gebt ihnen konkrete Aufgaben (z. B. „Finde ein Video, das dich interessiert“, „Schließe ein Probe-Abo ab“) und prüft ihr Verständnis, ihre Abbrüche und ihre Entscheidungswege. So sammelt ihr Feedback, erkennt Mängel und findet heraus, was den Nutzer:innen wirklich hilft.
| Wichtig: Design Thinking ist kein Prozess, den ihr einmal durchlauft und anschließend ein fertiges Produkt in den Händen haltet. Die Design-Thinking-Methode ist iterativ. Das bedeutet, dass ihr nach jedem Test neue Erkenntnisse gewinnt und gezielt zu früheren Schritten zurückspringt. Meist zum Prototyping, manchmal aber sogar zurück bis zur Problemdefinition. Ihr verbessert die Lösung in kurzen Schleifen, statt alles auf einmal „perfekt“ zu bauen. So werden Annahmen Schritt für Schritt geprüft und das Ergebnis passt am Ende wirklich zu den Bedürfnissen der Zielgruppe. |

Design Thinking in der Praxis: 3 Beispiele aus der Startup- & Medienwelt
Design Thinking ist kein Theoriemodell, sondern ein Arbeitsprozess. Anhand der folgenden drei Beispiele wird deutlich, wie Startups und Medienunternehmen Probleme aus Nutzerperspektive angehen und Lösungen schrittweise verbessern.
Airbnb: Mehr Buchungen durch bessere Fotos
In der Anfangszeit des Startups stand Airbnb vor dem Problem, dass trotz hoher Nachfrage viele Inserate kaum gebucht wurden. Die Gründer nahmen die Perspektive der Nutzer:innen ein und stellten schnell fest: Viele Unterkünfte wirkten durch unscharfe, unattraktive Bilder wenig vertrauenswürdig. Die Lösung war bewusst pragmatisch: Airbnb stellte einigen Hosts professionelle Fotografen zur Seite, um die Listings zu optimieren. Der Effekt zeigte sich direkt am Markt – bessere Bilder führten zu mehr Buchungen.
The Guardian: Zugängliches Storytelling mit „Auditorial“
The Guardian arbeitete gemeinsam mit Google und der RNIB daran, journalistische Inhalte für blinde und sehbehinderte Menschen besser zugänglich zu machen. Dazu wurde ein Prototyp entwickelt, der unterschiedliche Darstellungs- und Nutzungsweisen ermöglichte (z. B. kontrastreiche Ansicht, textbasierte Darstellung, steuerbare Audio-/Videoelemente). Das Konzept wurde als Experiment aufgebaut und durch Feedback und Tests weiter optimiert.
Axel Springer Tech: Website per Design Thinking neu ausrichten
Bei Axel Springer Tech entsprach die Corporate Website nicht mehr der neuen Realität des Unternehmens. Sie bildete bisher hauptsächlich Presseinfos ab, sollte aber zukünftig mehrere Nutzergruppen bedienen. Deshalb wurde ein Design Sprint über fünf Tage aufgesetzt:
- Tag 1 – Problem verstehen: Das Team führt Expert:innen-Interviews, klärt Ziel und Ausgangslage und übersetzt zentrale Beobachtungen in How-Might-We-Fragen.
- Tag 2 – Ideen entwickeln: Das Team sammelt Inspiration über Markt- und Wettbewerbsanalysen und entwickelt erste konkrete Skizzen und Konzepte.
- Tag 3 – Beste Idee auswählen: Die Ansätze werden strukturiert bewertet (Voting) und zu einer klaren Richtung verdichtet, die weiterverfolgt wird.
- Tag 4 – Prototyp bauen: Die ausgewählte Lösung wird als klickbarer Prototyp umgesetzt, parallel entsteht ein konkretes Testskript mit Aufgaben und Leitfragen.
- Tag 5 – Testen: Der Prototyp wird in Usability-Tests mit Nutzer:innen geprüft und die wichtigsten Learnings werden festgehalten.
Häufige Fehler im Design-Thinking-Prozess und wie ihr sie vermeidet
Im Startup-Alltag wird Design Thinking oft „verkürzt“: Man brainstormt schnell, baut etwas und hofft, dass es funktioniert. Genau dabei entstehen Fehler, die euch langfristig Zeit, Budget und Motivation kosten. Die folgenden Punkte zeigen die häufigsten Stolpersteine und was ihr konkret tun könnt, um diese zu vermeiden.
- Zu früh in Lösungen springen: Gerade in Startups ist der Druck hoch, schnell „etwas zu bauen“ und plötzlich diskutiert ihr Features, bevor ihr das Problem sauber verstanden habt. Vermeidet das, indem ihr zu Beginn ein klares Problemstatement formuliert und euch auf messbare Ziele einigt. Hilfreich ist auch eine kurze „Parking-Lot“-Liste: Gute Ideen werden notiert, aber erst später bewertet.
- Zu wenig echter Nutzerkontakt: Wenn ihr zu selten mit echten Nutzer:innen sprecht, ersetzt ihr Insights durch Annahmen und entwickelt schnell Lösungen, die am Bedarf vorbeigehen. Achtet deshalb darauf, regelmäßig mit der Zielgruppe zu sprechen und Fragen so zu stellen, dass ihr Verhalten und Kontext versteht („Erzähl mir vom letzten Mal, als…“) statt nur Meinungen abzufragen („Würdest du… nutzen?“). Weitere Ideen und Methoden, wie ihr eure Kund:innen sinnvoll in den Entstehungsprozess einbeziehen könnt, gibt es in unserem Beitrag zu Co-Creation für Startups.
- Prototypen zu „fertig“ bauen: Zu detaillierte Prototypen kosten nicht nur Zeit, sondern machen Teams oft auch unflexibel, weil man sich emotional an die Lösung bindet. Haltet die Prototypen deshalb bewusst leichtgewichtig und fokussiert euch auf die Kernannahmen, die ihr testen wollt, nicht auf Design-Details oder Perfektion.
- Tests ohne klares Lernziel: Wenn ihr „einfach mal testet“, bekommt ihr am Ende viele Meinungen, aber wenig verwertbare Erkenntnisse. Definiert pro Test ein bis zwei konkrete Fragen, etwa: „Verstehen Nutzer:innen in 10 Sekunden den Nutzen?“ oder „Finden sie ohne Hilfe den nächsten passenden Inhalt?“ und überlegt vorher, welche Entscheidung ihr daraus ableitet. Wichtig ist außerdem, dass Erkenntnisse nicht in einem Doc versanden: Plant direkt im Anschluss eine kurze Auswertung mit Priorisierung und legt fest, wer was bis wann anpasst.
- Design Thinking als einmaliger Workshop: Zuletzt scheitert Design Thinking oft daran, dass es als einmaliger Workshop behandelt wird. Dann gibt es zwar Post-its und eine gute Stimmung, aber keine echte Veränderung des Produkts. Design Thinking funktioniert als Prozess: Verstehen, Testen, Iterieren – und das in kurzen Zyklen. Verankert es deshalb im Unternehmensalltag.
Fragen und Antworten
Warum heißt es Design Thinking?
Die Methode heißt Design Thinking, weil sie die Denk- und Arbeitsweise von Designer:innen aufgreift: erst verstehen, für wen und warum man etwas löst, dann Ideen entwickeln, Prototypen bauen und diese früh testen. „Design“ meint dabei nicht primär ein ansprechendes Aussehen, sondern das Gestalten sinnvoller Lösungen. „Thinking“ betont, dass es ein strukturierter Denkprozess ist, der Kreativität mit klaren Schritten verbindet.
Für wen eignet sich die Design-Thinking-Methode?
Design Thinking eignet sich vor allem für Teams und Organisationen, die komplexe Probleme lösen oder neue Produkte, Services und Prozesse entwickeln möchten. Besonders, wenn die Bedürfnisse der Nutzer:innen noch nicht ganz klar sind. Die Methode passt gut zu Startups, Innovations- und Produktteams, aber auch zu etablierten Unternehmen, die schneller testen und iterieren wollen.
Wie kann ich Design Thinking praktisch starten?
Starte den Design-Thinking-Prozess in deinem Startup, indem du eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe zusammenstellst. Block dir anschließend ein klares Zeitfenster für einen Kick-off oder buche bei Bedarf einen moderierten Workshop mit externer Begleitung. In diesem Termin schärft ihr euer Problemstatement, legt ein bis zwei messbare Ziele fest und definiert die Rahmenbedingungen. So schafft ihr einen sauberen Startpunkt, bevor ihr in Nutzerinterviews, Ideenfindung und Prototyping übergeht.
Was sind Erfolgsfaktoren für Design Thinking für Startups?
Entscheidend beim Design Thinking sind echte Nutzerkontakte, ein klar abgegrenztes Problem, ein interdisziplinäres Team und schnelle, einfache Prototypen. Außerdem wichtig: früh testen, konsequent lernen, mutig streichen und Entscheidungen immer daran messen, ob sie den Nutzen für Nutzer:innen spürbar erhöhen.