Mehr als ein Hero
Wie 1&1 Mail & Media gemeinsam mit der Redaktion den Aufmacherbereich weiterentwickelt und eine Blaupause für Veränderungsprozesse schafft.
Executive Summary
| Organisation | 1&1 Mail & Media |
| Mitarbeitende | ~ 70 |
| Medienangebote | WEB.DE & GMX News |
| Projektzeitraum | April – Oktober 2026 |
Im Strategie Sparring des Media Lab Bayern arbeitete Anita Klingler, Mitglied der Chefredaktion und Head of Newsdesk bei WEB.DE & GMX News, an einer strategischen Neuausrichtung des Aufmacherbereichs der beiden Nachrichtenangebote, intern auch „Hero“ genannt.
Gemeinsam mit Fellow Susanne Rohr schärfte sie das Zielbild und entwickelte mit der Redaktion Kriterien für Themenauswahl, Machart und Relevanz. Daraus entstand ein Framework, das bereits heute Orientierung im Redaktionsalltag gibt. Gleichzeitig wurde das Projekt zum Modell dafür, wie strategische Veränderungsprozesse gemeinsam mit der Redaktion gestaltet werden können.
Hintergrund
Der Aufmacherbereich ist das journalistische Aushängeschild von WEB.DE und GMX News und zugleich wirtschaftlich relevant: Nachrichtenauswahl, Sprache und Bildgestaltung beeinflussen Reichweite, Nutzungstiefe und Nutzerbindung — und damit auch wichtige Voraussetzungen für Erlöse.
Die gemeinsame strategische Grundlage für die Themenwahl war jedoch veraltet und musste weiterentwickelt werden. Im Strategie Sparring wollte Anita deshalb klären, wofür der Aufmacher künftig stehen und wie sich daraus Orientierung für die tägliche Arbeit ableiten lässt. Dabei sollte die Redaktion mit ihrem Wissen und ihren unterschiedlichen Perspektiven aktiv eingebunden und für die gemeinsame Arbeit am Thema motiviert werden. Zugleich sollte der Prozess als Proof of Concept für strategische Change-Projekte in der Redaktion dienen.
Die Arbeit im Programm
Zu Beginn wollte Anita unterschiedliche Varianten des Aufmacherbereichs anhand von Kennzahlen testen. Im Laufe der ersten Wochen wurde ihr jedoch klar, dass sie einen Schritt früher ansetzen musste: Nach welchen inhaltlichen Kriterien sollte überhaupt entschieden werden, welche Themen in den Hero gehören und wie sie gewichtet werden?
Dafür befragte Anita zunächst Redaktionsmitglieder zur aktuellen Wahrnehmung des Aufmacherbereichs, zum Verständnis von Public und Personal Value und zur gewünschten Entwicklung. Gemeinsam mit Fellow Susanne vertiefte sie die Ergebnisse anschließend in qualitativen Interviews. Im Mittelpunkt standen unter anderem das journalistische Selbstverständnis, die Rolle des Mediums sowie Vorstellungen von Qualität und Eigenleistung.
Die Erkenntnisse verdichteten Anita und Susanne zu Personas, die unterschiedliche Perspektiven innerhalb der Redaktion greifbar machten. In einem Workshop mit Vertreter:innen der Redaktion entwickelten sie daraus ein gemeinsames Verständnis von Public und Personal Value und übersetzten die Erkenntnisse schließlich in konkrete Kriterien für die Themenauswahl im Aufmacherbereich. Diese fassten sie in einer Checkliste mit sieben Fragen zusammen, an der sich die Redaktion bei der täglichen Auswahl und Gewichtung von Themen orientieren kann.
Ergebnisse
- Gemeinsames strategisches Zielbild: Die Redaktion entwickelte ein gemeinsames Verständnis davon, wie der Aufmacherbereich künftig den journalistischen Anspruch und einen eigenständigen Blick auf News widerspiegeln soll.
- Framework für den Redaktionsalltag: Konkrete Kriterien und Kernfragen geben Orientierung bei der Themenauswahl. Ein KI-gestützter Check hilft, Themen schnell auf die vereinbarten Qualitätskriterien zu prüfen. Eine Beta-Version ist bereits im Einsatz, eine verfeinerte Variante soll ab November flächendeckend in der Redaktion eingesetzt werden.
- Strategische Verankerung: Das gesamte Team trägt die entwickelten Ansätze mit. Einzelne Aspekte sollen zudem in die mittelfristige Strategie für 2027 einfließen.
Das Projekt-Tandem
Führungskraft

Anita Klingler
Mitglied der Chefredaktion | Head of Newsdesk - WEB.DE & GMX News
Anita verbindet journalistisches Handwerk mit einem klaren Fokus auf Aktualität und qualitative Weiterentwicklung. Sie ist seit 2012 Teil der Redaktion und tüftelt daran, wie sie WEB.DE und GMX News jeden Tag ein Stück besser machen kann. Die Leser:innen verliert sich dabei nie aus dem Blick. Für die macht sie den Job ja am Ende.
Fellow

Susanne Rohr
Strategische Sparringspartnerin für Marketing, Positionierung und Marktauftritt
Susanne bringt über 25 Jahre Marketingerfahrung mit und verbindet strategisches Denken mit einem pragmatischen Blick auf Zielgruppen, Positionierung und Vertriebskommunikation. Ihr Fokus liegt darauf, starken Angeboten eine klare Richtung zu geben – und komplexen Themen einen überzeugenden Marktauftritt. Über das R&D Fellowship kam Susanne 2026 ins Strategie Sparring.
Deep Dive
WEB.DE und GMX News gehören heute zu den reichweitenstärksten Online-Angeboten in Deutschland. Anfangs bündelten die News-Bereiche der beiden Plattformen vor allem Inhalte anderer Medien. Mit den Jahren kamen immer mehr eigene redaktionelle Inhalte und journalistische Formate hinzu, während die Partnerinhalte reduziert wurden. Dadurch wuchs der Anspruch, als eigenständige Medienmarken wahrgenommen zu werden.
Anders als viele traditionsreiche Medienhäuser blicken WEB.DE und GMX News auf eine vergleichsweise junge journalistische Entwicklung zurück. Ihre publizistische Ausrichtung ist über Jahre organisch entstanden. Es gab Visionen und Strategiepapiere, auch der journalistische Markenkern entwickelte sich stetig weiter. Mit der Entwicklung hin zu eigenständigen Medienmarken wurde es notwendig, genauer zu bestimmen, wofür die Redaktion steht, welche Themen die Marke repräsentieren und nach welchen Kriterien sie ausgewählt werden.

Mit ihrem Wechsel in die Chefredaktion nahm sich Anita Klingler dem Thema an. Konkreter Aufhänger für ihre Bewerbung beim Strategie Sparring war die Hero-Section, also der prominente Aufmacherbereich der beiden Online-Portale. Dieser bündelt einen großen Teil des Traffics und prägt die journalistische Außenwirkung maßgeblich.
Anitas Ziel war es, eine gemeinsame strategische Grundlage dafür zu schaffen, wie der Aufmacherbereich künftig inhaltlich aufgebaut und welche Kriterien zwingend erfüllt sein sollten.
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Die Scoping-Phase
Zu Beginn des Strategie Sparring hatte Anita überlegt, anhand welcher Kennzahlen sich unterschiedliche Varianten testen und später im Live-Betrieb validieren ließen. In den ersten Wochen rückte sie jedoch von diesem Ansatz ab. Ihr wurde klar, dass sie zunächst andere Fragen beantwortet musste: Welche inhaltlichen und qualitativen Anforderungen muss ein Thema im Aufmacherbereich zwingend erfüllen? Und nach welchen Kriterien soll darüber entschieden werden?
Um ein gemeinsames Verständnis dafür zu entwickeln, konzentrierte sich Anita zunächst auf die Redaktion. Die Perspektive der Leser:innen sollte zu einem späteren Zeitpunkt folgen.
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Eine Neufassung der Kriterien zur Bewertung und Gewichtung von Themen hatte die Redaktion bereits in einem Workshop im Frühjahr entwickelt. Eine interne Umfrage sollte nun sichtbar machen, welche Vorstellungen und unausgesprochenen Erwartungen innerhalb des Teams bereits existierten.
Von den rund 70 Redaktionsmitgliedern nahmen 33 an der Umfrage teil. Gefragt wurde unter anderem nach ihrer Zufriedenheit mit der aktuellen Themensetzung, nach den im Alltag am häufigsten erlebten Spannungsfeldern, dem gewünschten Verhältnis von Aktualität und Eigenleistung sowie ihren Erwartungen an diesen zentralen Bereich der Nachrichtenangebote.
Aus der Umfrage kristallisierten sich verschiedene Perspektiven heraus. Um diese besser zu verstehen, suchte Anita nach Teilnehmer:innen für vertiefende Interviews. Acht Personen meldeten sich freiwillig, eine weitere Person wurde aktiv angefragt, um eine Produktperspektive beizusteuern.
Strategie braucht Sichtbarkeit
Mit der Einbindung der Redaktion rückte eine Frage in den Fokus, die Anita zu Beginn des Projekts unterschätzt hatte: Wie gelingt es, die relevanten Stakeholder über den gesamten Prozess hinweg mitzunehmen?
Ein wichtiger Impuls dazu kam von Business-Coach Angelika Goll. Gerade weil das Projekt verschiedene Bereiche berührte und in weitere strategische Prozesse im Unternehmen eingebettet war, wurde kontinuierliches Stakeholder-Management zu einem wichtigen Bestandteil der Arbeit. Für Anita war das zunächst ungewohnt.
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Anita fand einen Weg, der besser zu ihr passte. Sie brachte das Thema immer wieder selbstverständlich in bestehende Gespräche und Formate ein, teilte Zwischenergebnisse in der Führungsrunde und informierte die komplette Redaktion regelmäßig in Konferenzen über den aktuellen Stand.
Die Herangehensweise zeigte Wirkung: Auf erste Zwischenergebnisse folgten positive Rückmeldungen und konkrete Unterstützungsangebote.

Anita musste aber auch klären, wer an welcher Stelle in den weiteren Prozess eingebunden werden sollte. Denn ob die neue Aufmacherstrategie später funktioniert, entscheidet sich vor allem in der Praxis.
Eine zentrale Rolle spielen dabei die Chefredaktion und die CvDs. Letztere müssen die strategische Stoßrichtung später im täglichen Betrieb durchsetzen und gegenüber der Redaktion vertreten. Gleichzeitig braucht es die einzelnen Ressorts, die entsprechende Themen in der gewünschten Qualität und Form zuliefern. Damit wurde letztlich die gesamte Redaktion — wenn auch in unterschiedlicher Intensität — Teil des Projekts.
Fellow-Einstieg

Zu diesem Zeitpunkt stieg Fellow Susanne Rohr ins Projekt ein. Die Strategieberaterin hat keinen klassischen journalistischen Hintergrund und kannte deshalb viele redaktionelle Routinen, interne Abläufe oder auch gewachsene Befindlichkeiten nicht. Das erwies sich als Vorteil.
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Ihre Aufgabe war es zunächst, die Ergebnisse der Redaktionsumfrage auszuwerten und daraus einen Leitfaden für vertiefende Interviews mit den Kolleg:innen zu entwickeln.
Bei der Auswertung fiel Susanne auf, wie unterschiedlich die Redaktionsmitglieder ihr journalistisches Handwerk verstehen. Um diese Perspektiven greifbarer zu machen, entwickelte sie vier verschiedene Archetypen, durch die Themen und ihre Relevanz betrachtet werden konnten.
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Der Interviewleitfaden ging dabei bewusst über die konkrete Themenauswahl hinaus und fokussierte sich auf drei Ebenen:
- das journalistische Selbstbild und die Motivation der Redakteur:innen
- den Auftrag und die Rolle des Mediums
- die Qualität und Herkunft der Inhalte

Wo Anspruch und Alltag aufeinandertreffen
Insgesamt führte Susanne neun qualitative Interviews mit Mitgliedern der Redaktion. Hinzu kam ein Gespräch von Susanne und Anita mit dem Chefredakteur.
Die Interviewten sollten den bestehenden Aufmacherbereich bewerten und dabei technische, kulturelle oder organisatorische Grenzen ausblenden und beschreiben, wie der Aufmacher aussehen könnte, wenn sie ihn völlig neu denken dürften.
Die Auswertung machte mehrere Spannungsfelder sichtbar:
| Sichtbare Autor:innen | vs. | Kritik an Personenmarken |
| Hintergrund & Nutzernähe | vs. | Aktualität & Geschwindigkeit |
| Teaser-Zuspitzung | vs. | Informationskonsistenz |
| Eigene Recherche | vs. | Einsatz von Agenturmaterial |
Gleichzeitig kamen Themen zur Sprache, die den Aufmacherbereich zwar beeinflussen, sich aber nicht kurzfristig innerhalb des Projekts lösen ließen. Dazu gehören etwa die optische Darstellung des Aufmachers oder die Qualität bestimmter Werbeanzeigen.
Für Anita und Susanne wurde deshalb eine weitere Abgrenzung wichtig: Was kann die Redaktion selbst verändern? Und was liegt außerhalb ihres unmittelbaren Einflussbereichs? Themen, die die Redaktion nicht selbst beeinflussen konnte, wurden nicht ausgeblendet, aber bewusst geparkt, um den Fokus auf die redaktionell gestaltbaren Stellschrauben zu richten.
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In den Interviews zeigte sich auch eine überraschende Gemeinsamkeit: Die Vorstellungen innerhalb der Redaktion und auf Ebene der Chefredaktion lagen deutlich näher beieinander als erwartet. Im grundlegenden Selbstverständnis bestand bereits eine große Übereinstimmung; die Unterschiede lagen eher in einzelnen Punkten und an den Rändern.
Damit verschob sich die Aufgabe erneut: Statt grundlegend unterschiedliche Vorstellungen miteinander versöhnen zu müssen, ging es nun darum, das vorhandene gemeinsame Fundament sichtbar zu machen, die verbleibenden Unterschiede zu bearbeiten und daraus eine gemeinsame strategische Richtung abzuleiten.
Status quo vs. Zukunftsbild
Aus dem Abgleich der Interviews mit der Perspektive der Chefredaktion entstand ein gemeinsames Zielbild: Wo steht der Aufmacherbereich heute — und wo soll er künftig hin?
Die Erkenntnisse verdichteten Anita und Susanne zu zwei Personas, die einerseits die Sorgen, Nöte und Wünsche der Redakteur:innen und der Chefredaktion greifbar machten und andererseits ein Gefühl dafür vermitteln sollten, worauf hingearbeitet werden soll.
Dem heutigen Bild der „hektischen Allrounderin“ stellten sie die „souveräne Erklärerin“ als Zukunftsbild gegenüber. Dies machte sichtbar, welche Stärken erhalten bleiben sollten — etwa Verständlichkeit und Nähe — und wo Entwicklungspotenzial lag: hin zu mehr eigener Handschrift, einer klareren Gewichtung und sichtbaren Autor:innen. Während die „hektische Allrounderin“ unter Druck steht und an der einen oder anderen Stelle womöglich zu stark zuspitzt, soll die „souveräne Erklärerin“ mehr einordnen, Orientierung schaffen und eine stärkere Verbindung zu den Leser:innen aufbauen.
Das Zielbild machte damit auch deutlich: Es ging nicht darum, den Aufmacherbereich komplett neu zu erfinden. Vielmehr sollten vorhandene Stärken bewahrt und jene Punkte gezielt weiterentwickelt werden, an denen Anspruch und redaktioneller Alltag noch auseinander lagen.

Vom Zielbild zum Redaktionsalltag
Das Zielbild blieb nicht auf der konzeptionellen Ebene. In einem Workshop mit Vertreter:innen der Redaktion übersetzten Anita und Susanne die bisherigen Kriterien Schritt für Schritt in ein Framework für die tägliche Themenauswahl im Aufmacherbereich.
Herzstück ist eine Checkliste mit sieben Fragen, die künftig dabei helfen soll, Themen zu filtern und zu bewerten. Für jedes Thema sollten mindestens vier Fragen mit „Ja“ beantwortet werden. Die ersten vier wurden dabei als vorrangig eingestuft, die restlichen drei als weichere Kriterien:
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Der nächste Schritt führt noch näher in den täglichen Workflow. Unter dem Label „Aufmacher-Check“ sollen die Kriterien direkt dort verfügbar sein, wo über Themen entschieden wird. Die KI-Managerin der Redaktion hat dafür bereits eine Beta-Version entwickelt, die aktuell verfeinert wird und ab November in der gesamten Redaktion zum Einsatz kommen soll.
Fazit
Anita und Susanne haben im Strategie Sparring eine Erfahrung gemacht, die sich auf viele strategische Projekte in Medienhäusern übertragen lässt: Nicht jede Veränderung braucht einen kompletten Neustart. Oft gibt es in Teams bereits eine gemeinsame Vorstellung davon, wohin die Reise gehen soll. Sie ist nur noch nicht klar formuliert oder im Arbeitsalltag verankert.
Bei WEB.DE und GMX News wurde dieses gemeinsame Verständnis zum Ausgangspunkt für die weitere Arbeit. Die unterschiedlichen Perspektiven aus der Redaktion halfen dabei, vorhandene Gemeinsamkeiten sichtbar zu machen, offene Punkte zu schärfen und daraus eine Orientierung für konkrete Entscheidungen zu entwickeln.
Für Anita reicht das Ergebnis damit über die Arbeit am Aufmacherbereich hinaus. Es schafft nicht nur eine strategische Grundlage, das journalistische Profil der beiden Nachrichtenportale weiter zu schärfen und gemeinsam mit der Redaktion weiterzuentwickeln, sondern hat gezeigt, wie ein strategisches Change-Projekt realistisch und positiv umsetzbar ist — und von weiten Teilen der Redaktion aktiv mit vorangetrieben wird.
Ausblick
Nach dem Strategie Sparring soll zum Abgleich die Perspektive der Leser:innen folgen. Geplant sind quantitative und qualitative Nutzer:innenbefragungen, mit denen überprüft werden soll, ob das intern entwickelte Verständnis, was ein guter Aufmacherbereich leisten soll, auch aus ihrer Sicht trägt und an welchen Stellen nachjustiert werden muss.
Erste konkrete Schritte stehen bereits fest: Für Anfang November ist eine quantitative Befragung auf den Homepages von WEB.DE und GMX geplant. Die konkrete Umsetzung ist besprochen, die technischen Ressourcen dafür eingepreist. Im Anschluss sollen mehrere qualitative Interviews mit einzelnen Leser:innen folgen.
Zudem findet am 26. November der Lesertag 2026 in der gemeinsamen Redaktion von WEB.DE, GMX und 1&1 in München statt. In einem Workshop sollen die bisherigen Ergebnisse mit den teilnehmenden Leser:innen gespiegelt und um ihre Perspektive ergänzt werden.
Gleichzeitig wirkt die Arbeit auch auf strategischer Ebene weiter. Thomas Rebbe, Chefredakteur von WEB.DE und GMX News und Bereichsleiter Editorial Content, möchte einzelne Aspekte in die mittelfristige Strategie für 2027 aufnehmen.