Future of News Fellowship
Trendthemen der Branche
+ deine Research
= Future of News!
Die Herausforderungen der Medienbranche sind vielfältig, und nicht alle können allein mit Technologie gelöst werden.
Deshalb gibt es unser Future of News Fellowship: Deine Expertise hilft, die relevantesten Probleme der Branche aus verschiedenen Perspektiven anzugehen.
Quick Facts
Förderung
14.000 €
Dauer
6 Monate
Ort
Remote / München / Ansbach
Sprache
Deutsch
Hilf der Branche dabei, brandaktuelle Herausforderungen anzugehen
Nur weil ein Thema ein Trendthema ist, heißt das nicht, dass man schon genug darüber weiß: Oder kennst du eine Medienorganisation, die schon perfekt auf die Zukunft vorbereitet ist und ein Szenario für jede Eventualität in der Schublade hat?
Im Future of News Fellowship wählen wir jedes Jahr Themen aus, die Redaktionen und Produktteams akut beschäftigen. Du bewirbst dich mit einer Idee oder einer Forschungsfrage, wir unterstützen dich sechs Monate lang dabei, dein Wissen zu vertiefen, es in eine konkrete Hilfe für die Branche umzuwandeln und sie zu verbreiten.
Gleichzeitig halten wir auch Platz für offene Bewerbungen frei. Wenn du dich also mit einem Thema beschäftigst, das wir nicht auf dem Schirm haben: Bewirb dich und überzeuge uns!
So funktioniert's
Phase 1: Exploration
Unsere Coaches helfen dir, deine Research zu strukturieren und ein Abschlussprodukt zu finden, von dem die Branche profitiert.
Phase 2: Research
Du arbeitest selbstständig an deinem Thema, forschst, experimentierst und führst Gespräche mit relevanten Expert:innen.
Phase 3: Produktion
Die gewonnen Erkenntnisse fließen in dein Abschlussprodukt, dass du am Ende des Fellowships veröffentlichst.
Learnings für die Branche
Dein Abschlussprodukt kann ein Essay, ein Toolkit oder ein Whitepaper sein. Selbst ein Kartenspiel wurde bereits erarbeitet.
Die einzige Vorgabe ist, dass es öffentlich zugänglich ist und so von allen genutzt werden kann, die sich mit dem Thema beschäftigen.
Meet the Fellows – gerade im Lab
Eda Öztürk
Freiberufliche Journalistin, Co-Founderin von Mikrass
Eda arbeitet an journalistischen Formaten, die Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Zukunft aus einer postmigrantischen Perspektive neu erzählen. Ziel des Fellowships ist ein praxisnahes Set aus Methoden und prototypischen Formaten für konstruktive Zukunftserzählungen. Dafür will Eda journalistisches Storytelling, visuelle Experimente und kollektive Praxis verbinden, um neue narrative Zugänge zu Vielfalt, Zusammenhalt und gesellschaftlicher Teilhabe sichtbar und anwendbar zu machen.
Jonas Drechsel
Freiberuflicher Zukunftsforscher
Jonas entwickelt und erprobt „White Mirroring“ als Methode für journalistische Zukunftserzählungen. Der spekulative Erzählprozess verbindet Szenarien, Figuren und Konflikte zu konstruktiven Zukunftsnarrativen, die keine perfekten Welten entwerfen, sondern reale gesellschaftliche Spannungen und Handlungsspielräume sichtbar machen. Ziel des Fellowships ist ein praxisnaher Leitfaden für Redaktionen, ergänzt durch publizierte Prototypen-Texte und ein weiterentwickeltes Pilotepisoden-Treatment.
Christina Feist
Medienexpertin, politische Bildnerin, freischaffende Journalistin
Christina untersucht, wie Medien ihrer Verantwortung in der Berichterstattung über Terror, Extremismus und andere Gewaltereignisse besser gerecht werden können. Ziel des Fellowships ist ein praxisorientierter Methodenkoffer für traumasensiblen Journalismus, der Redaktionen und Medienschaffenden konkrete Werkzeuge für ethische Berichterstattung an die Hand gibt und langfristig in Workshops und journalistische Lehrformate integriert werden soll.
Christoph Koch
Freiberuflicher Journalist, Autor und Speaker
Christoph untersucht, wie emotionale KI-Systeme die Beziehung zwischen Medien und Publikum verändern und welche Chancen und Risiken daraus für Journalismus, Publikumsvertrauen und Medienloyalität entstehen. Ziel des Fellowships ist ein Szenario-Toolkit für Medienstrateg:innen und Redaktionen, das Zukunftsszenarien, aktuelle Use Cases sowie ethische und strategische Orientierungshilfen für den Umgang mit KI-gestützter Publikumsbindung bündeln soll.
Martina Leißner
Agrarwissenschaftlerin und -journalistin, Moderatorin und Kommunikationsberaterin
Martina erforscht, wie journalistische Zukunftsformate neue Zielgruppen erreichen können – insbesondere im ländlichen Raum und in der Landwirtschaft. Ziel des Fellowships ist ein praxisnahes Playbook für Medienhäuser, das Erkenntnisse zu Zielgruppen, Storytelling-Ansätzen und prototypischen Formatentwicklungen bündelt. Es soll Orientierung geben, wie journalistische Zukunftsformate zielgruppenspezifischer, relevanter und anschlussfähiger gestaltet werden können.
Fragen rund um das Future of News Fellowship
Warum ist das Fellowship so wichtig?
Die Mediennutzung verändert sich und Nachrichten sind ein wichtiger Bestandteil für Information, Gesellschaft und Demokratie. Deshalb braucht es Innovatoren und Innovatorinnen, die Nachrichten neu gestalten und denken. Mit dem Future of News Fellowship fördern wir diese Art von Medienschaffenden.
Was genau wird von mir erwartet?
Begeisterung für Wissenssammlung und -transfer und einen Überblick über aktuelle Mediendebatten. Ziel deines Projektes ist es, dein gesammeltes Wissen in ein Produkt, ein Format oder einen Prototypen zu gießen, der die Branche weiterbringt. Wie das genau aussieht, erarbeiten wir gemeinsam. Zudem stellst du dein Thema während der Projektlaufzeit auch auf unseren Kanälen vor, zum Beispiel auf Events oder auf unseren Social-Kanälen.
Ich bin in einer Teilzeit-Anstellung und würde gerne am Fellowship teilnehmen. Muss ich meinem Arbeitgeber Bescheid geben?
Das kannst du selbst entscheiden. Wir sind immer für größtmögliche Transparenz und würden dir daher ans Herz legen, deinen Arbeitgeber zu informieren. Bitte beachte außerdem, dass das Programm in den ersten Wochen auch eine etwas intensivere Coaching-Phase beinhaltet, in der du dir einige ganze oder halbe Tage freihalten musst.
Was passiert mit meinen Ergebnissen nach Abschluss des Programms?
Wir geben dir eine Plattform, deine Ergebnisse zu veröffentlichen und so Innovation im Medien-Ökosystem voranzutreiben. Es gibt auch die Chance, die Ergebnisse auf einem unserer zahlreichen Events zu präsentieren.
Es ist außerdem nicht ausgeschlossen, dass du auf etwas sehr Spannendes stößt, woraus sich ein Geschäftsmodell oder eine Kooperation mit einem Medienunternehmen entwickeln lässt. In diesem Fall unterstützen wir dich gerne weiter in einem unserer anderen Programmen.
Erhalte ich im Rahmen des Fellowships Geld?
Deine Forschungsarbeit unterstützen wir mit einem Stipendium in Höhe von bis zu 14.000 Euro für eine sechsmonatige Laufzeit des Projekts. Ob und wie die Stipendienzahlung zu versteuern ist, musst du für dich individuell prüfen.
Ist das Fellowship ein reines Präsenzprogramm oder on demand?
Das Future of News Fellowship findet remote statt, wobei einzelne Termine in München möglich sind.
Wichtig: Das Programm beinhaltet in den ersten Wochen auch eine etwas intensivere Coaching-Phase, in der du dir einige ganze oder halbe Tage freihalten musst. In den späteren Projektphasen kannst du dir die Zeit freier einteilen und musst dir nur wenig feste Termine blocken.
Regelmäßige Feedbackgespräche und Meetups sind auch Teil des Programms. Hier liegt der Fokus im persönlichen Austausch. Und natürlich sind wir jederzeit für dich ansprechbar - sei es in unserem Co-Working-Space in München, einem Videocall oder via Slack.
In welcher Sprache findet das Fellowship statt?
Die Kommunikation findet überwiegend auf Deutsch statt. Das bedeutet, du solltest die deutsche Sprache gut genug verstehen können, um den Inhalten folgen zu können. Im Media Lab Bayern sprechen wir aber alle auch Englisch, das heißt: Fragen und individuelle Gespräche können ggf. auch auf Englisch geführt werden.
Bin ich im Fellowship versichert?
Da unser Stipendium sowohl parallel zu einer Festanstellung als auch einer freiberuflichen oder unternehmerischen Tätigkeit gewährt werden kann, gehen wir davon aus, dass du in diesem Rahmen selbst sozialversichert bist.
Das Future of News Fellowship ist keine Anstellung, du bist deshalb nicht über das Media Lab versichert.