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R&D FELLOWSHIP

Ergebnisse

Hier findest du die Ergebnisse, die die aktuellen R&D Fellows in 6 Monaten Fellowship produziert haben. Lade dir gerne eins oder mehrere davon herunter, wenn sie dich interessieren - keine Sorge, alle Ergebnisse stehen komplett kostenlos zur Verfügung!

 

Barbara Maas:  Wie kann Journalismus empathischer werden?

Barbara ist Journalistin, Trainerin und Coachin. Sie arbeitet für einen Journalismus, der sich um die Menschen dreht. Dabei geht es oft um Design Thinking, Kreativität, und agile Methoden.

Im R&D Fellowship hat Barbara diese Fähigkeiten eingesetzt, um zu untersuchen, wie Journalismus empathischer werden und bessere Debatten anregen kann. Herausgekommen ist ein Kartenset mit 66 Karten, das allen Formatentwickler:innen und Produkmanager:innen im Journalismus helfen kann, die eigene Rolle besser zu definieren, Grenzen abzustecken und Nutzer:innen auf Augenhöhe zu begegnen.

Bastian Hosan: Wie kann historische Berichterstattung besser werden?

Bastian ist ein an der Deutschen Journalistenschule ausgebildeter Wirtschaftsjournalist und studierter Historiker. Inzwischen hat er sich auf den Feldern Kommunikation und Kommunikationsberatung für Manager:innen und Unternehmer:innen selbstständig gemacht. Und doch: Geschichte ist und bleibt sein Feld zum rumnerden!

Im R&D Fellowship hat er sich deshalb damit beschäftigt, wie historische Berichterstattung besser werden kann. Wie können Erkenntnisse aus der Geschichtswissenschaft besser und anschaulicher in journalistische Produkte einfließen? Wieso ist Quellentransparenz in diesem Feld noch wichtiger als ohnehin schon? Und wie können Journalist:innen eigene Biases im Bezug auf Geschichte abfedern? All das lest ihr bei Bastian - und mit seinem neu entwickelten History Model Canvas könnt ihr seinen Input auch ganz leicht in euren Arbeitsalltag einfließen lassen!

Hannah Schmutterer: Wie könnte ein Alternatives Metaverse aussehen?

Mit Abschlüssen der KHB Weißensee und dem RCA London arbeitete Hannah als Set Designerin für Film und Fernsehen. Durch Ausstellungen versucht sie zeitgleich, neue und nachhaltige Formen der Narration zu finden. Im R&D Fellowship hat sie sich damit beschäftigt, wie ein Alternatives Metaverse aussehen könnte.

Herausgekommen ist ein spannendes Essay, das zeigt, dass die bisherigen Konzepte zum „Metaverse“ oft sehr limitiert und von Monopolinteressen getrieben sind - und dass ein Metaversum, dass Raum für Atmosphäre, Gemeinschaft und Intimität schafft, vielleicht schon seit Jahren in unseren Hosentaschen schlummert. Ein Must Read für alle, die auch glauben, dass das Metaverse mehr sein kann als schlechte Avatare ohne Beine!

J Wegener: Was kann und sollte Journalismus sein?

Mit internationaler Erfahrung der Medienentwicklungszusammenarbeit und -innovation bei der UNESCO & DW, wendet J sich nun dem deutschen Mediensystem zu. Im R&D Fellowship hat J an Möglichkeiten geforscht, investigativen Journalismus mit partizipativen Methoden zu verbinden.

Das Ergebnis ist ein umfangreiches Konzept für „Action Journalism” - Journalismus, der nicht nur konstruktiv ist, sondern auch aktiv zum Handeln anregt. Der falsch verstandene Objektivität durch Transparenz ersetzt, der Communities bildet und unterstützt und der seine Aufgabe darin sieht, aktiv für Demokratie und gesellschaftliche Weiterentwicklung einzutreten. Wer mit dieser Journalismuskonzeption etwas anfangen kann, findet hier theoretische Grundlagen und ein praktisches Toolkit, um loszulegen - und wer skeptisch ist, findet eine spannende Diskussionsgrundlage zur Frage, was Journalismus ist, sein kann und sein sollte.

Du willst mehr über das R&D Fellowship oder die Ergebnisse wissen?

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