The Future as an Information Space
Wir brauchen bessere Zukunftsnarrative!
Journalistinnen und Journalisten tun sich oft schwer. Auf der einen Seite erscheint die Zukunft unsicher und spekulativ, auf der anderen Seite sind die großen Zukunftsnarrative (etwa aus dem Silicon Valley) mächtig und verführerisch. Wir wollen Wege finden, das besser zu machen – und kooperieren dafür mit den Future Days, einer der renommiertesten Adressen für Design, Zukunftsforschung und Strategie.
Willst du dein Wissen zum Thema „Zukunftsarbeit“ vertiefen und mit uns zusammen an Lösungen arbeiten? Dann bewirb dich jetzt für das Future Days Fellowship!
Die Bewerbungsphase für das Programm läuft vom 16. Februar bis zum 24. März 2026.
Quick Facts
Teilnahme:
Kostenlos
Zielgruppe:
Alle, die Erfahrung mit Journalismus haben und über Zukunftsnarrative lernen und nachdenken (wollen)
Programmstart:
Mitte April
Dauer:
9 Monate
Umfang:
15-20 Stunden (Workshops) über die gesamte Laufzeit
Outcome:
Fortbildung + Report am Ende
So funktioniert’s
Phase 1: Exploration
Die Expert:innen der Future Days bilden dich in Zukunftsmethoden weiter. Durch partizipative Online-Workshops entwickelst du zusammen mit den anderen Teilnehmenden Protoypen und Formate und testest, wie man komplexe Zukunftsvisionen in greifbare Inhalte übersetzt.
Phase 2: Experiment
Mit diesem neuen Wissen gehst du zurück in den Arbeitsalltag und suchst aktiv nach Möglichkeiten, die entwickelten Ideen konkret umzusetzen und auszuprobieren.
Phase 3: Evaluation
Später im Jahr kommen wir wieder zusammen und evaluieren, was funktioniert hat und was nicht – und welche institutionellen und inhaltlichen Hürden es bei der Umsetzung gab. Die Ergebnisse fließen in unseren Abschlussreport ein.
Mehrwert für dich
- Fortbildung durch renommierte Expert:innen in strategischer Zukunftsarbeit und dem Umgang mit Zukunftsnarrativen
- Austausch und Netzwerk mit Fachleuten aus der Future-Days-Community
- Konkrete Tools und Ideen für deinen Arbeitsalltag, abgestimmt auf deine Skills und Bedürfnisse
- Die Möglichkeit, relevantes Branchenwissen von Anfang an mitzugestalten
Fragen und Antworten
Wer darf teilnehmen?
Wir glauben: Zukunft – und die strategische Arbeit damit – braucht Multiperspektivität. Die Bewerbung ist also grundsätzlich offen für alle. Es hilft aber, wenn du Erfahrung im Journalismus oder Storytelling hast und dir vielleicht schon einmal ein paar Gedanken darüber gemacht hast, wie Medienschaffende allgemein oder du ganz speziell mit Zukunftsnarrativen umgehen könnten.
Ein weiteres Plus: Wenn du aufgrund von privaten Projekten, einer Freelance-Tätigkeit oder deiner Position in einem Medienunternehmen die Möglichkeit hast, neue Ideen auch konkret umzusetzen.
In welcher Sprache findet das Programm statt?
Da wir dich im Fellowship mit internationalen Expert:innen und Teilnehmenden aus anderen europäischen Ländern zusammenbringen, findet das Fellowship auf Englisch statt. Bei Fragen an uns kannst du dich aber natürlich jederzeit auch auf Deutsch melden.
Was macht eine gute Bewerbung aus?
Wir bemühen uns, das Bewerbungsverfahren so unbürokratisch wie möglich zu halten. Im Bewerbungsformular hast du deshalb die Möglichkeit, deine Gedanken zum Themenkomplex „Medien, Journalismus, Zukunft und Zukuntfsnarrative“ mitzuteilen. Wir suchen Teilnehmende, die mit Offenheit, Ideenreichtum und einem gewissen Problembewusstsein in das Programm kommen, damit wir gemeinsam mit der Community der Future Days interdisziplinär Neues entwickeln können. Eine gute Bewerbung zeigt uns, dass du diese Dinge mitbringst.
Wie verteilt sich die Arbeitszeit im Programm?
Auch wenn die Laufzeit des Programms neun Monate beträgt: Die meiste Zeit davon gibt es keine Termine. Zu Beginn des Programms Mitte April bis Anfang Mai fallen ein paar Stunden Workshop und Fortbildung an, im Juli/August auch mal ein halber Tag. Die meiste Zeit arbeitest du ganz normal weiter und suchst im Arbeitsalltag nach Möglichkeiten, dein neues Wissen anzuwenden. Wir freuen uns auch sehr, wenn du Zeit und Lust hast, vom 10. bis 12. Juni an den Future Days in Kopenhagen teilzunehmen - das ist aber kein Ausschlusskriterium. Gelegentliche Check-Ins oder zusätzliche Aktivitäten können übers Jahr verteilt ebenfalls anstehen.
Erhalte ich ein Stipendium?
Nein, die Teilnahme am Programm ist unbezahlt. Du erhältst aber kostenlosen Zugang zu einem Fortbildungsangebot im Wert von mehreren Tausend Euro.