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#Generationen #Perspektivenwechsel #GemeinsamSindWirStark

Perspektivenwechsel – Dialog der Generationen fördern

 

Eingereicht von: Sarah Gollwitzer für Panetta & Co GmbH

Perspektivenwechsel ist eine Instagram-Kolumne, die den Dialog der Generationen fördern soll. Kinder (6-15) & Personen 75+ beantworten einen Fragenkatalog am Telefon und/oder durch Video- & Fotoeinsendungen, die die Redaktion dann für ihren Instagram-Kanal aufbereitet.

Welchen Mehrwert bietet die Lösung während der Corona-Krise?
1. Das Material wird durch die Mediennutzer*innen selbst generiert. Journalist*innen müssen sich selbst oder andere nicht für ein Interview einem gesundheitlichen Risiko aussetzen.

2. „Echte“ Stimmen aus der Region, welche durch die Redaktionen "verifiziert" und unterhaltsam aufbereitet werden, sind wertvolle Beiträge in einem durch Fake News verzerrten öffentlichen Diskurs, welcher vor allem durch die sozialen Medien befeuert wird.

3. PERSPEKTIVENWECHSEL bietet sich als Sprachrohr für Personengruppen an, die sonst eher als Objekt oder Einzelschicksal in der täglichen Berichterstattung auftauchen, oder sich in (sozialen) Netzwerken stark in ihren eigenen Filterblasen austauschen.

4. PERSPEKTIVENWECHSEL bietet eine Möglichkeit für Synergieffekte zwischen lokalen Medienhäusern, da das Material begleitend für Digital, Print und Radio aufbereitet werden kann. Konkretes Beispiel: Redaktion A bereitet eine Story für Print & Digital auf und gewährt Redaktion B, z.B. einem Radiosender oder einer Podcast-Produktionsfirma, die Nutzungsrechte an der Geschichte. Jene bereitet die Geschichte als Audio-Beitrag auf, den wiederum das Print-Medium seiner Leserschaft zur Verfügung stellen kann.

Welchen Mehrwert bietet die Lösung nach der Corona-Krise?
1. Auch nach der Corona-Krise ist ein gut geführter Instagram-Kanal wertvoll für jedes Medienhaus.

2. "Kunde ist König" & "Content is King" war gestern – heute liefert der König (oder die Königin) selbst den Content. Die Inklusion der Leserschaft jenseits von Leserbriefen, die Stimme der Hörer*innen jenseits des Zuhörertelefons – in unterhaltsamer Form aufbereitet – garantiert nicht nur zeitgenössisches, weil "echtes" Entertainment, sondern verstärkt durch diesen Authentizität-Faktor auch die Bindung der Nutzer*innen gegenüber dem Medium.

3. Ausbau der Reichweite & Öffentlichkeitswirkung. Über den Instagram Kanal werden zusätzliche Zielgruppen angesprochen und für das Medium gewonnen, in deren alltäglicher Wahrnehmung klassische lokale Medien (Print, Radio) eher weniger stattfinden.

5. Aufweichen des stereotypen Mediennutzungsverhaltens bestimmter Zielgruppen. Das typische Mediennutzungsverhalten entsprechender Altersgruppen (Kinder/Jugendliche vornehmlich über Social Media, ältere NutzerInnen vornehmlich über Print/Radio) kann über die stärkere Verbindung von Online/Print/Radio über Formate wie PERSPEKTIVENWECHSEL "aufgeweicht" werden, was Medienhäusern die Anpassung an zukunftsfähige Geschäftsmodelle erleichtern kann.

Welche Voraussetzungen muss ein Medienhaus erfüllen, um mit eurer Lösung zu arbeiten?
PERSPEKTIVENWECHSEL kann bereits mit 1-2 verantwortlichen Redakteur*innen-Stellen realisiert werden. Im besten Fall, hat diese/r Verantwortliche eine journalistische Ausbildung für Print, audiovisuelle Produktionen oder Radio und Erfahrungen in Social-Media-Planung und/oder -Management. Je nach Adaption der Inhalte für Print oder Radio, empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einer/m weiteren Redakteur*in, welche/r die Inhalte für ein anderes Medium aufbereitet. Diese zusätzliche Stelle wäre bei Bedarf sinnvoll durch eine/n freie/n Redakteur*in oder eine/n Redakteur*in eines anderen Mediums zu besetzen. Sinnvoll wäre zudem bei zwei oder mehr Verantwortlichen die Aufteilung der Zuständigkeitsbereiche zwischen Content Management, sowie Community Management, Analyse und ggfs. Advertising.

Zeit:
Der geschätzte Initialaufwand für eine erste Recherche, Casting und Materialsammlung sowie -sichtung beträgt 1,5-2 Wochen. Die journalistische Adaption und Aufbereitung der Inhalte für eine wöchentliche Kolumne mit täglichem Output im Instagram-Feed (1 Post pro Tag) beträgt pro Interviewpaar geschätzt 3-5 Werktage.

Kosten:
Für ein Output mit acht Folgen mit jeweils einem Interviewpaar, belaufen sich die geschätzten Kosten auf die Zahlung von 2,5 Monatsgehältern für 1-2 journalistische Vollzeitstellen, oder die Zahlung von 1-2 Honoraren selbstständiger RedakteurInnen zu marktüblichen Preisen.

Hinzu können Kosten für praktikable Tools wie (Audio-)Schnittsoftware und Programme zur Bild- und Videobearbeitung kommen, für die es jedoch immer auch kostenfreie oder -günstigere Open-Source-Möglichkeiten gibt. Zum Aufbau eines Social-Media-Accounts empfehlen wir die zusätzliche Planung eines Werbebudgets zu bedenken.

Technische Voraussetzungen:
- Computer mit Internetzugang und Mail-Programm
- Smart Phone mit Internetzugang
- Die Applikation Instagram
- Applikationen zur Videotelefonie, die den Mitschnitt der Interviews erlauben (Skype Business, Zoom etc.)
- Applikationen zum Mitschnitt von Telefoninterviews wie z.B. „TapeACall“ für iPhone oder „Record my Call“ oder „Call Recorder“> Achtung! Zu Beginn jeden Interviews muss der/die Interviewte darüber in Kenntnis gesetzt werden, dass das Gespräch aufgezeichnet wird!
- Bildbearbeitungs- & Grafikprogramme, welche die Bearbeitung und Anpassung auf die entsprechenden Formate für Instagram erlauben, wie beispielsweise Adobe Photoshop CC und InDesign, oder preiswertere Applikationen und Online-Tools wie InShot oder Canva.
- Sofern Bewegtbild erwünscht ist, wird eine Videoschnittsoftware wie Adobe Premiere Pro, Final Cut oder preiswertere Applikationen wie InShot benötigt, de das Schneiden der eingesendeten Videos und die Anpassung auf das entsprechende Format für Instagram erlauben.

So funktioniert die Lösung in der Praxis:
Ein idealer Prozess von PERSPEKTIVENWECHSEL könnte so aussehen:
1. Erstellen eines Fragenkatalogs anhand potentieller Themenfelder, die sich inhaltlich unterhaltsam aufbereiten lassen.

2. Erstellung einer ersten Social-Media-Strategie (Was sind die gewünschten Kennzahlen für den Erfolg des Formates? Welche Tonalität wünschen wir uns für unseren Kanal? Wie spiegeln wir das Format visuell passend für Instagram, aber auch nicht im Widerspruch zu unserer CI? etc.)

3. Eigenrecherche und/oder Aufruf im eigenen Medium, um erste Interviewpartner zu finden (für den Formatpiloten empfiehlt sich der Einfachheit halber und zur Überprüfung der organisatorischen Rahmenbedingungen eine ältere Person und ihr eigener Enkel oder Urenkel – so kann es zu Synergieeffekten bei der der Beschaffung von Fotos, Videos etc. kommen)

4. Je nach Möglichkeit der Interviewpartner wird Material eingeholt durch:
A) Mitschnitt von Videotelefonie-Interview
B) Einsendung von Videos, welche die Interviewten selbst, oder ihre Eltern/Familie, angefertigt haben
C) Schriftliche Beantwortung der Fragen durch die Interviewten
D) Aufzeichnung von Telefoninterviews

5. Inhaltliche Aufarbeitung der Interviews und Herausarbeiten grober Themenfelder

6. Begleitende Materialanfrage von Bildmaterial (aktuelles Foto der/des Interviewten sofern gewünscht, Fotos aus dem Alltag der Interviewten, Fotos „aus dem Familienalbum“), zur visuellen Aufbereitung für Instagram

7. Erzählerische Verdichtung und Aufbereitung für entsprechendes Medium (Digital, Print, Radio)

8. Adaption und Erstellung der Inhalte gemäß des Redaktionsplans für Instagram (Text, Bild, Video, Audio)

9. Zusätzliche Bildrecherche über Bilddatenbanken, sofern Bildmaterial nicht (rechtzeitig) durch InterviewpartnerInnen geliefert werden konnte, oder diese anonym bleiben wollen

10. Einfügen der Inhalte in den Redaktionsplan

11. Planung der Social-Media-Inhalte über externes Social-Media-Tool oder Redaktionsplan

12. Veröffentlichung und ggfs. Social Ads planen

13. Community Management (Kommentare und Direktnachrichten beantworten etc.)

14. Auswertung der Kennzahlen zu veröffentlichten Inhalten/Designs und ggfs. Anpassung bei mangelhafter Performance der Inhalte

Die Lösung ist ein...
Format

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