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#SupportYourLocalArtist #PoetrySlam #Kultur

LEERSTAND-UP

 

Eingereicht von: Sarah Gollwitzer für Kinobytes

Aktuell stehen Kinos & Theater leer. Mit einer Kamera ausgerüstet, begibt sich ein*e Poetry Slam Künstler*in dorthin und zeichnet einen max. 10-minütigen Beitrag auf, der über den YouTube-Kanal eines lokalen Mediums publiziert wird.

Welchen Mehrwert bietet die Lösung während der Corona-Krise?

  1. LEERSTAND-UP ist ein kultureller Beitrag als Ergänzung zur aktuellen Berichterstattung - jenseits von Talk-Runden, Brennpunkten und Sondersendungen. Es ordnet die aktuellen Geschehnisse aus einer kulturellen Perspektive ein und bietet einen alternativen Unterhaltung-Ansatz.
  2. Win-Win Situation für Kulturschaffende und Kulturredaktionen
    Geschlossene Bühnen bedeuten leider größtenteils auch die Verstummung der Diskursmacher*innen, sowie derjenigen, die über sie berichten und die Inhalte für die breitere Öffentlichkeit aufbereiten. LEERSTAND-UP öffnet die Bühne gleichermaßen für Kulturschaffende, wie für die Redaktionen, welche über sie berichten.
  3. Arbeiten ohne die individuelle Gesundheit der Beteiligten zu gefährden – Journalist*innen können aus dem Home Office arbeiten. Die Künstler*innen setzen sich ebenso keinem gesundheitlichem Risiko aus: Vor Ort sperrt ihnen ein*e Verantwortlich*e die Lokalität auf, in der er/sie selbstständig die Produktion ihres Beitrags übernehmen. Das Versenden einer kurzen Sequenz vor Beginn der wirklichen Aufzeichnung, lässt die/den leitenden Journalist*in/Redakteur*in gute Licht- und Tonverhältnisse überprüfen.
  4. Positiver Mehrwert auch für weitere Social Media Kanäle des Medienhauses. Von dem Format profitiert nicht nur der YouTube Kanal selbst – die dort publizierten Videos können über alle weiter verfügbaren Kanäle geteilt werden. So wird eine hohe Reichweite erwartet.
  5. Hohe Popularität bei Mediennutzer*innen und beteiligten Künstler*innen gleichermaßen. Nicht nur bietet das Format einen hohen Anreiz für die Beteiligung der Künstler*innen an dem Format, da ihnen die Bühnen bestimmter Theaterhäuser unter „normalen“ Umständen verschlossen blieben. Auch das kulturell interessierte Publikum, das seine unabhängigen Kulturstätten in dieser Zeit vermisst, hat mit LEERSTAND-UP bereits einen hohen Anreiz, die Videobeiträge zu schauen (lokal, emotional, aktuell, unterhaltsam). Erfolgsversprechende Aussichten für das Format!

Welchen Mehrwert bietet die Lösung nach der Corona-Krise?

  1. Kontinuierlicher Ausbau der Reichweite & Öffentlichkeitswirkung
    Die erwartet hohe Reichweite der Inhalte, sowie hohe User-Engagement-Raten, verhelfen dem YouTube-Kanal während der Krise zu großer Popularität, wovon das Medienhaus auch nach der Krise profitieren wird.
  2. Verschmelzen klassischer und digitaler Angebote des Medienhauses
    Über den aktuellen Beitrag zur Berichterstattung im Zuge der Corona-Pandemie werden neue Mediennutzer*innen generiert, die vorher nicht oder kaum klassische Medien wie Radio oder Print konsumierten. Mediennutzer*innen klassischer Print- und Radioformate wiederum, werden dazu animiert, die digitalen Kanäle der jeweiligen Medienhäuser zu besuchen, um dort die Videos zu schauen.
  3. Das Format ist krisenunabhängig
    Auch nach der Krise kann das Format in seiner Idee weiterbestehen – ob in der Sommerpause der Theaterhäuser, zu besonderen regionalen Ereignissen oder als flankierende Werbeaktion zu Filmstarts im örtlichen Kino…Die inhaltlichen Anknüpfungspunkte sind zahlreich, wodurch sich nach einer ersten erfolgreichen Testphase des Formats für die Medienhäuser auch Kooperationen mit lokalen Werbepartnern erhoffen lassen.
  4. Langlebiger Sympathieeffekt durch Selfmade-Videos
    YouTube erfordert keine perfekt gefilmten Inhalte – authentische Videos, welche von den Poetry Slam Künstler*innen mit ihrer eigenen, oder einer einfachen Kamera der/des Journalist*in /Redakteur*in gefilmt werden, machen den/die Künstler*in nahbar und spannend für das Publikum. Formate wie LEERSTAND-UP bieten authentische Einblicke, die sympathisch in Erinnerung bleiben.

Welche Voraussetzungen muss ein Medienhaus erfüllen, um mit eurer Lösung zu arbeiten?
Wo/Manpower: LEERSTAND-UP kann bereits mit einer Redakteur*innen-Vollzeitstelle mit Kenntnissen für die audiovisuelle Produktion realisiert werden. Im Idealfall verfügt diese Person zusätzlich über erste Kenntnisse für Social-Media-Management (vornehmlich Video). Diese Person übernimmt inhaltliche Gestaltung, Recherche, Casting und Location-Scouting via Home Office (Telefon, Web), sowie später Gestaltung und Schnitt der Inhalte, sowie Social-Media-Management (Content-Planung, Community-Management, Cross-Channel-Marketing und Analyse). Ergänzend arbeitet ihr der/die Poetry Slam Künstler*in durch Erstellung des Videos selbst zu.

Zeit: Der geschätzte Initialaufwand für das Aufsetzen des Kanals, die Recherche geeigneter Künstler*innen und Locations beträgt 1-2 Wochen. Bei einer Veröffentlichung von zwei Beiträgen pro Woche beträgt die Zeit für die Adaption und Aufbereitung dieser, sowie deren Analyse, je eine Woche.

Kosten: Für eine 8-teilige Serie (2 Folgen pro Woche) benötigt ein/e angestellte oder freie Redakteur*in 6-8 Wochen, d.h. 1,5 - 2 volle Monatsgehälter. Hinzu kommen evtl. Gage eines vorher vereinbarten Honorars für den/die Künstler*in, und/oder eine (symbolische) Miete für die Kulturstätte, sofern beiden der öffentlichkeitswirksame Auftritt nicht als Entschädigung für ihre Bemühungen gilt.

Weiter sind die Kosten für eine Video-Schnitt-Software wie Final Cut oder Premiere Pro zu berücksichtigen, welche aber ggfs. auch durch preiswertere Opensource Lösungen ersetzt werden können. Zum Aufbau einer erstmaligen Reichweite für den Kanal gilt es, die zusätzliche Planung eines Werbebudgets zu bedenken.

Technische Voraussetzungen:

  1. Computer mit Internetzugang
  2. YouTube Kanal (bestehend oder neu aufgesetzt)
  3. Telefon
  4. Videoschnitt-Software wie Adobe Premiere Pro, Final Cut oder preiswertere Applikationen wie InShot, welche das Schneiden der Videos und Aufbereitung für YouTube erlauben

So funktioniert die Lösung in der Praxis:
Über erste Recherchen und/oder einen Aufruf via Radio/Print/Digital finden sich schnell interessierte Künstler*innen und Kulturstätten in der Region/Stadt, welche an LEERSTAND-UP mitwirken möchten. Die produktionstechnischen Voraussetzungen werden durch den/die verantwortliche Redakteur*in geprüft (Verfügbarkeit Location, Produktionsmöglichkeiten vor Ort, ggfs. kontaktlose Übergabe einer geliehenen Kamera an die Künstler*innen).

Nach der inhaltlichen Prüfung und Freigabe des geplanten Beitrages durch die Redaktion zeichnet der/die jeweilige Künstler*in diesen Beitrag in der vorher festgelegten Kulturstätte auf und sendet die/das Video/s im Anschluss an den/die Redakteur*in, welche/r den Schnitt vornimmt und inhaltlich angeknüpfte Texte verfasst, welche in den Redaktionsplan eingefügt werden (auf dem im besten Falle alle Social-Media-Verantwortlichen des Hauses Zugriff haben) und entsprechend für YouTube geplant und veröffentlich werden.

Durch die lokale Bekanntheit der Künstler*innen und Kulturstätten, sowie die Video-Beiträge mit aktueller Relevanz erhalten die Videos schnell vergleichsweise hohe View-Zahlen, werden oft auf Social Media geteilt und kommentiert. So werden viele neue Mediennutzer*innen über organischen Traffic erreicht und so eventuell auch Werbepartner*innen gewonnen. Die Qualität und der regionale Bezug der Inhalte – und damit die Marke des Medienhauses –bleiben bestehenden und künftigen Mediennutzer*innen als durchweg positiv in Erinnerung.

Die Lösung ist ein...
Format

Screenshots der Lösung

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